Ausgabe 01/2026
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Ausgabe 01/2026
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professional audio 01/2026: Mikrofone, Mikrofone, Mikrofone
Die erste Ausgabe fürs nächste Jahr 2026 erscheint noch vor den großen Feiertagen 2025 und bietet Euch superspannende Themen: Wir haben diesmal ein inoffizielles Mikrofonspecial im Heft und uns mit tollen Schallwandlern befasst.
Den Titel schmückt das OC-S10 von Austrian Audio – nichts weniger als die neue Referenz im Portfolio der Wiener Mikrofonexperten. Ebenfalls – endlich – im Test: Yamahas lang erwartetes Großmembran-Kondensatormikrofon YCM705 , das zeigt, was es klanglich so drauf hat. Das dritte Mikrofon im Bunde kommt von der schwäbischen Mikrofonmanufaktur Weissklang. Deren L1+ ist in vielerlei Hinsicht höchst beachtenswert – aber lest selbst.
Am Anfang der Signalkette stehen die Mikrofone. Aber wir benötigen noch Aufnahmegerät. Gemach, haben wir: Tascams brandneuer Profi-Fieldrecorder, der FR-4AV ist für Tonmenschen und Filmer gleichermaßen hochinteressant. Wer nach eher nach einem guten Audio-Interface Ausschau hält, sollte den Test des Yamaha URX44c studieren – es lohnt sich. Tatsächlich haben wir noch weitere Tests in dieser Jahresend-Jahresauftaktausgabe. Denn gutes Gerät für die eigene Kreativ-Arbeit ist immer gefragt – jahrein, jahraus.
Test: Austrian Audio OC-S10
Auf der LEaTcon 2025 präsentierten die Wiener voller stolz ihr neues Referenzmikrofon und es ist uns eine Ehre, Euch dieses Meisterstück des Mikrofonbaus in einem umfangreichen Test vorstellen zu dürfen. Das schöne Mikrofon bietet soviel geniale Detaillösungen, dass am Ende nur noch eine Frage interessiert: Wie mag es wohl klingen? Drauf – und nicht nur darauf – geben wir eine klare Antwort.
Test: Yamaha URX44C
Wem dieses Audio-Interface bekannt vorkommt, hat ein gutes Gedächtnis. Denn früher prangte mal „Steinberg“ auf seinem Gehäuse. Dass Yamaha schon immer der Hersteller der beliebten Steinberg-Audiointerfaces war, ist weniger bekannt. Nun, die Japaner haben die Serie überarbeitet und vereinigen Bewährtes und Neues. Der ausführliche Tests unser
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schon Wilhelm Busch wusste es: „Einszweidrei, im Sauseschritt, läuft die Zeit; wir laufen mit.“ Damit brachte der große Künstler die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit des Menschen zum Ausdruck. Dass der Mensch die dominante Spezies ist, liegt auch an eben dieser Eigenschaft. Deswegen schaffen wir es regelmäßig – trotz gewisser Widerständigkeiten – , uns an veränderte Realitäten, die sich häufig auf die aktuell vorherrschenden Technologien gründen, einzustellen. Dies inzwischen auch so schnell wie nie zuvor. Denkt mal an den Siegeszug des Smartphones. Es kann sein, dass auch der sogenannten Künstlichen Intelligenz ein vergleichbarer, epochaler Erfolg beschieden ist. Auf den verschiedensten Gebieten. Auch auf unserem besonderen Terrain, der Musikproduktion. Zuletzt hat Steinberg mit dem Stimmengenerator „Omnivocal“, der Teil des neuen Cubase 15 ist, für gewisse Aufmerksamkeit und Unruhe gesorgt. Es wird immer leichter, Musik ohne Musiker, letztlich sogar ohne menschliche Kreativität zu machen. Ganz ehrlich: Das missfällt mir dann doch. Immerhin ist neben der Anpassungsfähigkeit doch auch die Gabe des Erschaffens eine ureigen-menschliche, die uns von anderen Lebensformen unterscheidet. Kunst schaffen, weil wir die Gabe haben. Großartig. Inspiriert von dem schönen Vinyl Mastering-Artikel unseres Autors Igl Schönwitz, blätterte ich in meinem Schallplatten-Regal und fand eine meiner Lieblings-LPs: „Twin House“, das erste Duo-Akustikalbum der beiden Jazz-Gitarristen Philip Catherine und Larry Coryell von 1977. Eine durchaus audiophile Produktion, die gleichzeitig weit von Perfektion entfernt ist. Aber auch genau deswegen für mich seit über 40 Jahren so herzallerliebst. Klar, eine „KI“ könnte ein solches Album demnächst in Rekordzeit und perfekt produzieren – mit geringstem menschlichen Zutun. „Toll!“, sagen nicht wenige. „Entsetzlich“ sage ich und bekenne mich zur ehrlichen Unvollkommenheit, die gleichwohl ins Herz trifft. Wir müssen mit der Zeit laufen, sicher. Aber müssen wir wirklich jeden Weg mitgehen? Ich meine nicht. Das wollte ich euch als kleinen Denkanstoß, bevor ihr euch mit dieser prallgefüllten Ausgabe beschäftigt.
Damit kann ich aber noch nicht schließen. Denn diese Ausgabe ist zwar die erste für 2026, erscheint gleichwohl noch vor den großen Dezember-Feiertagen. Deswegen wünschen wir, meine Mitarbeiter und ich, euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen entspannten Jahreswechsel. Bis 2026.