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BÜCHER
Ausgabe 02/2023
Zum Jahresbeginn feiern wir im neuen BÜCHERmagazin das Leben. In unserem Titelinterview erinnert der Bestsellerautor Jonas Jonasson wie kurz es doch ist und eine große Reportage führt nach Norwegen zur Future Library, die Werke großer Autor*innen in Obhut nimmt, obwohl diese erst im 22. Jahrhundert veröffentlich werden sollen. Weitere Highlights: Unsere Dossier Gender & Literatur, ein Interview mit Michael Köhlmeier und Roald Dahls Klassiker.

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Ausgabe 02/2023

Zum Jahresbeginn feiern wir im neuen BÜCHERmagazin das Leben. In unserem Titelinterview erinnert der Bestsellerautor Jonas Jonasson wie kurz es doch ist und eine große Reportage führt nach Norwegen zur Future Library, die Werke großer Autor*innen in Obhut nimmt, obwohl diese erst im 22. Jahrhundert veröffentlich werden sollen. Weitere Highlights: Unsere Dossier Gender & Literatur, ein Interview mit Michael Köhlmeier und Roald Dahls Klassiker.
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Hersteller: falkemedia
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Art.Nr. bue022023
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98 Seiten
12 Seiten Gender & Literatur
153 unabhängige Literatur-Tipps
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Unser Titelinterview mit dem schwedischen Bestsellerautor Jonas Jonasson erinnert zum Jahresbeginn an die Kostbarkeit unseres Lebens. „Avanti, avanti: Unsere Reise durch das Leben ist kurz,“ erinnert er uns und erzählt Christiane von Korff aus seinem eigenen bewegten Leben.
Ein kleines Zeichen der Hoffnung für die Zukunft setzt die Future Library in Oslo. Schriftsteller*innen vertrauen diesem besonderen Ort Werke an, die erst im 22. Jahrhundert veröffentlich werden sollen. Unsere Autorin Alva Gehrmann war bei der feierlichen Zeremonie in den Wäldern der Nordmarka dabei und erlebte vor Ort, wie Karl Ove Knausgård und Tsitsi Dangarembga ihre Manuskripte in Obhut gaben, zusammen mit 400 weiteren Besucher*innen. In unserem Magazin finden Sie eine Reportage über diesen „Wald der ungelesenen Bücher“.
Das neue Jahr beginnt beim BÜCHERmagazin außerdem mit einem Thema, das uns in der Redaktion schon lange am Herzen liegt: Gendergerechter Sprache und der dazu passenden Schreibweise. In unserem Dossier Gender & Literatur beleuchten wir die damit zusammenhängenden Fragestellungen. Jeanne Wellnitz hinterfragt den „Gender Shift“ aus kulturwissenschaftlicher Perspektive und rundet ihren erhellenden Essay mit einem Interview mit der Prof. Dr. Carolin Müller-Spitzer ab, die am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache das Projekt Empirische Genderlinguistik leitet. Sehr persönlich geprägt sind Avan Weis` Buchempfehlungen zu unserem Thema. Als nicht-binärer Fotograf, Poet, Künstler, Journalist, Dozent und Kurator sucht und findet Weis in der Literatur queere Repräsentation – auch der aktuelle Buchpreisträger Kim de l`Horizont fehlt in der umfangreichen Lektüreliste mit seinem „Blutbuch“ nicht.
Der vielfach preisgekrönte österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier ist für seine Interpretation der Sagen des klassischen Altertums und seinem literarischen Interesse für Märchenstoffe bekannt. Sein neuester Roman „Frankie“ über einen Großvater, der nach 20 Jahren aus der Haft entlassen wurde, ist ein düsteres Road-Movie – das ein Märchen in sich birgt. Um welches es sich handelt verrät er im großen Hörbuch-Interview.
Weitere Highlights der aktuellen Ausgabe: True Crime - Lydia Beneckes, Gwen Adsheads und Romy Hausmanns unterschiedliche Betrachtungsweise der Abgründe des Menschen und Roald Dahls zeitlose Klassiker.

Editorial

Chefredaktion

Liebe Leser*innen,
da sich unser gesamtes Magazin um die kreative Arbeit mit der Sprache dreht, haben wir schon lange geplant, uns ausführlich mit den aktuellen Debatten zum Sprachwandel zu befassen. Denn auch uns erreichten in den letzten Jahren einige wenige erboste Zuschriften zum Thema „Gendern“. Dass es nur wenige blieben, erklären wir uns mit der aufgeklärten und aufgeschlossenen Grundhaltung unserer Leserschaft. Da es momentan noch keine festgelegten Rechtschreibregeln zur gendergerechten Sprache gibt, wollten wir uns erst einmal auf den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Debatte bringen. Unsere Autorin Jeanne Wellnitz ist eine Fachfrau für gendersensible Sprache, hat dazu ein Kompendium verfasst, hält Vorträge und Workshops zum Thema. Sie führte ein sehr aufschlussreiches Interview mit der Linguistik-Professorin Carolin Müller-Spitzer (ab S. 46). So erfuhren wir auch, dass der Doppelpunkt, der sich immer mehr etabliert und den auch wir in der internen Redaktionsarbeit benutzen, nicht barrierefreier als der Genderstern ist. Für eine Studie wurden die Vertretungen behinderter Menschen sowie Leute aus den LGBTIQ-Selbstvertretungen befragt mit dem Ergebnis, dass der Stern in digitalen Anwendungen als barrierefreier und gebrauchstauglicher als der Doppelpunkt empfunden wurde. Aus diesem Grund verwenden auch wir ab dieser Ausgabe den Genderstern – jedoch in einer Schreibweise auf Achsenhöhe mit den Kleinbuchstaben, die sich besser ins Schriftbild integriert. Laut Jeanne die „Avantgarde“ der Gender-Sonderzeichen, auch Margarete Stokowski und andere benutzen sie in ihren Büchern.
Und damit sind wir auch beim zweiten großen Teil unseres Dossiers, in dem Avan Amir Weis seine queerfeministische Lesebiografie mit uns teilt und damit die Perspektive einer nicht-binären Person auf die aktuelle Literatur zum Thema einbringt (ab S. 52). Wir haben jedenfalls sehr viel gelernt durch dieses Dossier und darum geht es uns: offen zu sein für Veränderungen, denn Sprache erschafft die Bilder und Ideen, die wir uns selbst erzählen. Deshalb lassen wir auch weiterhin unseren vielen freien Autor*innen in ihren Beiträgen die Freiheit, ihre Sprache selbst zu wählen.

Herzlich, Tina Schraml

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Unser Titelinterview mit dem schwedischen Bestsellerautor Jonas Jonasson erinnert zum Jahresbeginn an die Kostbarkeit unseres Lebens. „Avanti, avanti: Unsere Reise durch das Leben ist kurz,“ erinnert er uns und erzählt Christiane von Korff aus seinem eigenen bewegten Leben.
Ein kleines Zeichen der Hoffnung für die Zukunft setzt die Future Library in Oslo. Schriftsteller*innen vertrauen diesem besonderen Ort Werke an, die erst im 22. Jahrhundert veröffentlich werden sollen. Unsere Autorin Alva Gehrmann war bei der feierlichen Zeremonie in den Wäldern der Nordmarka dabei und erlebte vor Ort, wie Karl Ove Knausgård und Tsitsi Dangarembga ihre Manuskripte in Obhut gaben, zusammen mit 400 weiteren Besucher*innen. In unserem Magazin finden Sie eine Reportage über diesen „Wald der ungelesenen Bücher“.
Das neue Jahr beginnt beim BÜCHERmagazin außerdem mit einem Thema, das uns in der Redaktion schon lange am Herzen liegt: Gendergerechter Sprache und der dazu passenden Schreibweise. In unserem Dossier Gender & Literatur beleuchten wir die damit zusammenhängenden Fragestellungen. Jeanne Wellnitz hinterfragt den „Gender Shift“ aus kulturwissenschaftlicher Perspektive und rundet ihren erhellenden Essay mit einem Interview mit der Prof. Dr. Carolin Müller-Spitzer ab, die am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache das Projekt Empirische Genderlinguistik leitet. Sehr persönlich geprägt sind Avan Weis` Buchempfehlungen zu unserem Thema. Als nicht-binärer Fotograf, Poet, Künstler, Journalist, Dozent und Kurator sucht und findet Weis in der Literatur queere Repräsentation – auch der aktuelle Buchpreisträger Kim de l`Horizont fehlt in der umfangreichen Lektüreliste mit seinem „Blutbuch“ nicht.
Der vielfach preisgekrönte österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier ist für seine Interpretation der Sagen des klassischen Altertums und seinem literarischen Interesse für Märchenstoffe bekannt. Sein neuester Roman „Frankie“ über einen Großvater, der nach 20 Jahren aus der Haft entlassen wurde, ist ein düsteres Road-Movie – das ein Märchen in sich birgt. Um welches es sich handelt verrät er im großen Hörbuch-Interview.
Weitere Highlights der aktuellen Ausgabe: True Crime - Lydia Beneckes, Gwen Adsheads und Romy Hausmanns unterschiedliche Betrachtungsweise der Abgründe des Menschen und Roald Dahls zeitlose Klassiker.

Highlights der Ausgabe
  • 12 Seiten Dossier Gender & Literatur
  • Interview mit Jonas Jonasson
  • Erlesene Orte: Neapel & Oslo
  • True Crime
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Kundenbewertungen für "BÜCHER 02/2023"

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21.01.2023

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